Tierhaftpflichtversicherung Vergleich

By | März 29, 2015

Tierhalterhaftpflichtversicherung Vergleich

Eine Tierhalterhaftpflichtversicherung, umgangssprachlich oftmals auch als Tierhaftpflichtversicherung abgekürzt, wird oft im Zusammenhang mit einer Mieterhaftpflichtversicherung nachgefragt. Die Tierhalterhaftpflichtversicherung ist vergleichbar mit der Privathaftpflicht für den Tierhalter selbst.

Grundsätzlich gilt: Jede Haftpflichtversicherung befasst sich mit der Abwehr und der Befriedigung von Schäden, die der Versicherte einem anderen (Dritten) zufügt. Die Kfz-Haftpflicht ist auf den Bereich von Verkehrsunfällen und Betrieb von Kraftfahrzeugen begrenzt – die Privathaftpflicht auf den gesamten privaten Bereich. Das betrifft den Versicherten als natürliche Person des privaten Rechts, nicht jedoch unbedingt das von ihm gehaltene Haustier. Das kommt ganz aufs Haustier an…

Hund, Katze, Maus…  Wer ist in der Mieterhaftpflichtversicherung mitversichert und wer braucht eine separate Tierhalterhaftpflichtversicherung?

 

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Bei einem Tierhaftpflichtversicherung Vergleich kann der Tierhalter feststellen, wie umfassend er sein Haustier wie Hund oder Katze versichern kann beziehungsweise auch muss. Geradezu eine Selbstverständlichkeit ist es, dass für das Haustier eine eigene, die Tierhaftpflichtversicherung abgeschlossen wird. Das muss auch deswegen sein, weil durch das Haustier verschuldete oder verursachte Schäden, beispielsweise an der Mietwohnung, nicht von der Privathaftpflichtversicherung gedeckt sind. Darin sind zwar Mietschäden berücksichtigt; jedoch nur solche, die durch das eigene Verhalten des Versicherungsnehmers entstehen. Auch bei Schäden durch Haustiere ist der § 823 des Bürgerlichen Gesetzbuches BGB die Anspruchsgrundlage. Ein genauer und detaillierter Tierhaftpflichtversicherung Vergleich bietet dem Hunde- oder Katzenhalter die Gewissheit, alle nur erdenklichen Schäden versichert zu haben, die sein Haustier in der Mietwohnung anrichten kann.

Bei einem solchen Tierhaftpflichtversicherung Vergleich sollte der Versicherte sehr genau hinschauen. In vielen Standardverträgen sind beispielsweise Sachbeschädigungen durch Kratzspuren am Bodenbelag, an Türen oder an Wänden nicht versichert. Der Versicherer möchte solche Schäden nicht gerne als Leistungsfall anerkennen, weil sie häufig vorkommen. Umgekehrt legt der Tierhalter Wert auf diesen Versicherungsschutz, gerade weil dieses Kratzen immer wieder zu Schäden führt, die von ihm beseitigt werden müssen. Es gilt also, beim Tierhaftpflichtversicherung Vergleich denjenigen Anbieter zu finden, der solche Kratzschäden mitversichert. Die zweite Frage ist dann, zu welchen Bedingungen und Kosten er das anbietet. Hier muss der Versicherungsnehmer wiederum darauf achten, ob im Versicherungsschein Leistungsausschlüsse enthalten sind. Entweder ist alles versichert „außer …“, oder es sind die einzelnen Leistungsfälle genau definiert und aufgelistet. Ganz allgemein gilt auch bei der Tierhaftpflichtversicherung der Grundsatz, dass nur versichert ist, was im Vertrag steht. Was nicht im Vertrag enthalten ist, kann nicht versichert sein.

Im Mietvertrag sollte die Haustierhaltung ganz klar geregelt sein. Wenn der Vermieter einer Hunde- oder Katzenhaltung als Haustier zustimmt, dann ist er meistens selbst ein Tierliebhaber. Ungeachtet dessen wird er genauestens darauf achten, dass sein Mieteigentum nicht durch das Haustier beschädigt wird. Um sicher zu gehen, wird er den Abschluss einer Tierhaftpflichtversicherung erwarten und sich den Vertrag zeigen lassen. Er möchte ganz einfach sicherstellen, dass alle nur erdenklichen Schäden auch tatsächlich versichert sind. Auf der anderen Seite kann er seinen Mieter rechtlich nicht dazu zwingen, eine Tierhaftpflichtversicherung abzuschließen. Die ist erst dann wirklich sinnvoll, wenn alle denkbaren Schäden auch tatsächlich versichert sind. Seinen Anspruch richtet der Vermieter gegen den Mieter, und der ist auf jeden Fall zum Schadensersatz verpflichtet. Eine zerkratztes Türblatt oder der zerkratzte Bodenbelag aus Laminat ist ein Schaden, der zweifelsfrei durch die Haustierhaltung verursacht worden ist. Mit einer ausreichend, wirklich guten Tierhaftpflicht ist der Mieter auf der ganz sicheren Seite. Der von ihm gemeldete Schaden wird als versicherter Leistungsfall reguliert. Der Mieter muss den entstandenen Schaden ohnehin bezahlen. Er bekommt ihn jedoch von seiner Tierhaftpflichtversicherung ersetzt, und zwar gemäß dem Versicherungsvertrag entweder in voller Höhe, oder abzüglich des vereinbarten Eigenanteils je Schadensfall.

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